Montag, 9. Februar 2015

Februar-Reise Tag 4: Mount Moiwa

Nach einem entspanntem Mittagessen fing der Ernst des Lebens an. Jedenfalls für Charlie, Jasmine und Serafina, die es sich in den Kopf gesetzt haben den Mount Moiwa zu besteigen. 1 1/2 Stunden beissende Kälte, gefählicher Schnee und ein steiler Aufstieg. Als sie oben ankamen, waren sie fix&fertig und vom Schweiss getränkt. Natürlich ist das komplette Übertreibung von meiner Seite. Selina und ich nahmen natürlich die Bahn und die Gondel.

Hier ein paar Bilder vom Tag und der Aussicht:

Zuerst ging es nochmals zum Yuki-Matsuri

Fand ich ein bisschen markaber. Fische im Eis...

Der einfache Weg hinauf :-)

Selina und das Maskotchen von Mount Moiwa.

Interesannte Bergansicht

Päärchenfoto mit Charlie und mir.

Gruppenfoto!!!

Und... eine schöne Nachtansicht.

Liebe Grüsse

Danke für die Kommentare


Sonntag, 8. Februar 2015

Februar-Reise Tag 3: Porotokotan

Heute lebte ich meine ethnologische Neugierde aus. Zusammen mit Selina ging es zum Ainu Museum Porotokotan in der Nähe von Shiraoi, eine Stunde von Sapporo entfernt. Die Ainu sind ein indigenes Volk, welches sich hauptsächlich auf der Insel Hokkaido befindet und als Urvolk Japans gelten. Sie besassen eine eigene Sprache und lebten in einer animistisch geprägten Kultur. In der Meji-Periode wurden sie in das japanische Landesystem integriert. Daraufhin verschwand ihre Gesellschaft immer mehr unter dem Druck der Regierung. In der heutigen Zeit kann man Ainu-Nachfahren nicht mehr von anderen Japanern unterscheiden. Das Museum ist ein Versuch alte Sitten wieder aufleben zu lassen und ein Verständnis für sie zu entwickeln. Geführt wird es von den Ainu selbst.

Karte des Dorfes

Wintervorrat: Getrocknete Fische

Getreidespeicher

Selina wartet auf den Einlass für die Aufführung.

Trotz dem schlechten Wetter war es für mich wirklich sehr interessant. Das Museum hat die Form eines Dorfes, mit Garten und Lagerräumen für das Essen. Man konnte in die einzelnen Häuser rein oder am See spazieren. Es gab auch eine Auführung zu den Liedern und Tänzen der Ainus. Wenn man mehr über die Kultur und Geschichte herausfinden wollte, ging es in das einzige neue Gebäude auf der Anlage. Dort erfuhr ich viel Neues :-)





Traditionelle Kleidung Männer

Traditionelle Kleidung Frauen

Leider fing es 2 Stunden später an zu regnen und wir brachen den Aufenthalt ab. Zurück in Sapporo ging es zum Essen in den Subway (zum ersten Mal in Japan!!) und spater zum Entspannen ins Hostel. Niemand wollte bei Regen und Schnee nach draussen gehen.

Kulturelle Grüsse aus Shiraoi

Danke für die Kommentrare


Fotograf Selina: Und es regnet...


Samstag, 7. Februar 2015

Februar-Reise Tag 2: Das Eisskulpturen Festival

In Sapporo findet bis am 11. Februar das Yuki Matsuri statt, ein Eis- und Schneeskulpturen Festival. Schon in der Schweiz war es mein Traum einmal hierher zu kommen um es zu sehen. Heute war es soweit. Aber bevor es los ging, mussten wir erst einmal aus unseren Betten gelangen. Dann ging es zuerst noch zum Essen in ein Udon-Restaurent mit einer Freundin von Selina und Charlie, die sich auch gerade in Sapporo aufhielt. Es hatte sogar eine grosse vegetarische Auswahl. Wie gemacht für mich :-p

Unser geniales unaufgeräumtes Zimmer

Das passiert, wenn man das Fahrrad in Sapporo im Winter stehen lässt. Es wird nach Sekunden eingschneit. Ob man im Frühling noch weis, wo es steht?

Gothic Meeting... Schlussendlich waren wir die Hauptattraktion. Die Fotos werden wir wohl aber nie zu Gesicht bekommen.


Zu viele Leute. Das war der Gedanke der Charlie, Selina und mir durch den Kopf ging. Man konnte keinen Schritt gehen ohne an jemanden anzukommen und an Fotos konnte man gar nicht denken. Also beschlossen wir es auf den Abend zu verschieben, verliessen Sera & Co und machten uns auf die Suche nach den anderen Sehenswürdigkeiten in Sapporo. So gab es lustige Bilder vor Häusern, Schneemännern oder Schneebergen :)

Ein typische Bild, wenn wir zusammen unterwegs sind.

Sehenswürdigkeit Nr. 1

Tja, was kann man sagen...

Selina, verliebt...

Charlie, triumphal...

Und ich... komme aus dem Hamsterloch!!

Auch mal ein normales Foto :-)

Sehenswürdigkeit Nr. 2

Besteigung des Mount Dreckhaufen

Charlie, einmal ohne Grimasse

Ich versinke im Schnee, Charlie rettet mich, Selina macht Fotos und lacht sich dabei zu Tode...








Kommentarlos

Nach einer Pause in unserem warmen Hostel (mit katastrophalem W-Lan) wagten wir einen erneuten Versuch. Es war 20.30 Uhr und das Wetter hat deutlich abgekühlt. Mit anderen Worten wir froren uns den ... ab. Wenn auch weniger, stand uns immer noch eine riesige Menschenmasse im Weg. Zum Glück lichtete sich aber der Weg, je weiter wir kamen. Es war wirklich schön. Es gab Skulpturen von gross zu klein, mit Lichtershows und Soundeffects. Leider gingen Punkt 22.00 Uhr die Lichter aus und wir konnten den Rundgang nicht fertig machen. Jedoch hatte ich genug gesehen und all meine Bedürfnisse waren befriedigt.

Sapporo bei Nacht

Die dunkle Seite der Macht

Eisskuptur mit Lightshow

Traditionelle Art des Badens

Ein Froschkonzert. Erinnerte mich ein bisschen an Däumeline...

Wenn der Wagen kippt, fallen die Fische raus :-)

Um unsere kalten Füsse und Hände aufzuwärmen, ging es später noch in eine Bar/Restaurant. Tolle Atmosphäre, viel Rauch und gute Desserts (auch wenn ich keines hatte). Bevor ich Fotos machen konnte, musste ich allerdings meine Kamera auftauen lassen :-)

Grüsse aus dem Norden

Danke für die Kommentare

Schickes Restaurant

Die gefrorene Kamera mit netten Nebeneffekt

Freitag, 6. Februar 2015

Februar-Reise Tag 1: Sapporo

Als ich heute Morgen meine Augen oeffnete, befand ich mich ausnahmsweise mal nicht in meinem Bett, sondern in dem von Selina. Am Vorabend schleppte ich meinen schweren Koffer zusammen mit Serafina von Kyoto nach Osaka, dabei belaestigten wir natuerlich eine Vielzahl an Fahrgaesten. Der Grund, heute ging es zu viert (Charlie, Selina, Serafina und ich) mit dem Flug nach Hokkaido, Japans noerdlichste und kaelteste Insel. Nach 2 1/2 Stunden Zugfahrt und 2 weiteren Stunden Flug landeten wir auch endlich im lang ersehnten Schnee. Davon hatte es sogar ziemlich viel.

Leider kamen wir erst spaet am Abend im Hostel an, wo wir dann noch auf das fuenfte Maedl im Bunde (Jasmine) trafen. Da ausser Fastfood und Bars nichts mehr offen war, vielen wir unsere Wahl ziemlich schnell. In Moseburger essen, in Avanti 5 Alkohol. Nachdem der Amerikaner Josue auch auftauchte, er hatte seien Flug in Osaka verpasst, konnten wir den Abend endlich geniessen.

Liebe Gruesse aus dem Norden

Danke fuer die Kommentare


Japanischer Whisky

Zusammen mit Sera, Jasmine, Josue, Selina und Charlie

Sonntag, 1. Februar 2015

Wenn ein Affe Affen trifft...

Heute ging es mit Selina aus Osaka nach Arashiyama in den Affenpark. Am Morgen gab es aber zuerst noch eine eisige Überraschung, Schnee. Also lieber doppelte Strümpfe, anstatt einem dünnen Pullover doch lieber einen dicken, Kappe und Handschuhe nicht vergessen. Dick verpackt ging es aus dem Haus.

Ein wunderschöner Wintertag...

...perfekt für den Sonntagsspaziergang (Gell, Selina ;-)

Um 9 Uhr traf ich mich mit Selina am Arashiyama Bahnhof. Nach einem kurzen Imbiss beim Conbini marschierten wir, beigleitet von dicken Schneeflocken, Richtung Affenpark/BERG. Der Aufstieg war hart und mühsam (FlunkerFlunker) und als wir endlich auf der Aussichtsplattform ankamen, waren wir durchgeschwitzt (das stimmt!!). Uns wurde aber ein lustiger Anblick geboten. Überall Affen... Sie sassen auf dem Hag, auf dem Haus, auf den Bänken, in den Bäumen. Ihre Beschäftigung: Vor sich hinträumen!

Ganz oben angekommen, fanden wir uns plötzlich in einer lustigen Situation wieder.

Neben dem tierischem Anblick ist auch dieser hier erwähnenswert. Kyoto von einer anderen Seite.

Entweder war es ihnen zu kalt oder zu früh. Egal wie nah man an die Affen ranging, sie blieben still sitzen und liessen das Fotoshooting über sich ergehen.

Alle in einer Reihe!! Und bitte die gleiche Position!!
Danke.

Mit der Stadt im Hintergrund. 

Der Teufel persönlich....

Ein Affe sitzt gemütlich am Teich.

Selina und ich hatten sicher unseren Spass ;-)

Nach einem intensiven Fotoshooting machten wir uns bereits wieder an den Abstieg. Schliesslich hatte Arashiyama noch anderes zu bieten als Affen, zum Beispiel einen Bambus-Wald. Mich interessierten dieses Mal jedoch die verschiedenen Souvenirgeschäfte mehr, denn nirgendwo anders findet man solch eine Auswahl an Einzigartigkeit. Besonders das Spieluhrengeschäft hat es mir angetan, dort konnte man auch seine eigene Spieluhr kreieren.

Auf jeden Fall war es ein aufregender Tag. Das habe ich während der Prüfungszeit vermisst.

Affige Grüsse

Danke für die Kommentare