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Mittwoch, 25. März 2015

Leveltest!! Startschuss fürs neue Semester

Ein paar Tage nachdem ich wieder in Kyoto angekommen bin, beginnt bereits der Schulstress. Mein erster Gedanke: Ich bräuchte zuerst mal Ferien von den Ferien, bevor ich überhaupt an Tests denken kann. Natürlich hätte diese Aussage bei der Universität nichts gebracht, also ging ich wie jedes brave Lämmchen zur Prüfung und zur Orientierung. Kurze Zeit später hingen bereits unsere Resultate an der Veröffentlichungstafel (Ich bin im Level 4) und das buchen der Unterrichtsstunden begann.

Der Startschuss fürs neue Semester wurde gegeben. Auf in den Kampf!!

Schulreiche Grüsse

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Mittwoch, 21. Januar 2015

Die finale Phase

Seit ein paar Wochen war ich nicht mehr so aufmerksam beim Updaten meines Blogs und das hatte seinen Grund. Lernen. Ich bereitete mich auf die "Final Exams" vor, die gestern nun endlich begannen und eine Woche andauern. In 5 Tagen muss ich nun 1 Essay, 1 Präsentation, 1 Rollenspiel und 10 Prüfungen ablegen. Der einzige Hoffnungsstrahl sind die darauffolgenden, langersehnten Ferien.

Gestern und heute habe ich bereits 4 Prüfungen und die Präsentation hinter mich gebracht. Ausser einigen Flüchtigkeitsfehlern ist bis jetzt alles gut verlaufen, aber es liegen immer noch 3 weitere Tage vor mir. Wünscht mir Glück :-)

Liebe Grüsse

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Montag, 15. Dezember 2014

Sketch Harry Potter

In der "Language"-Klasse haben nun auch die Letzten ihre mündliche Prüfung abgeschlossen. Damit war das Projekt Alltag-Rollenspiel beendet und das neue Projekt Sketch konnte beginnen. Zuerst wurden in 3 Gruppen eingeteilt und mussten pro Gruppe Leiter und Co-Leiter bestimmen. Danach sollten wir uns Gedanken zum Thema unseres Sketches machen und mit der Ausarbeitung der Charaktere anfangen. Dieser Sketch sollte unsere "final exam" sein und würde in der letzten Stunde mit der Kamera aufgenommen werden.

Meine Gruppe, 5 Frauen und 3 Männer, entschied sich Harry Potter zum Thema zu machen. Witzig und Spritzig sollte die Parodie sein, aus diesem Grund fiel die Wahl auf das zweite Buch. Wir dürfen uns also auf Szenen mit Doby, Hermine als Kätzchen und der Maulenden Myrte freuen. Weiter sind wir bis jetzt aber noch nicht gekommen...

Da wir leider keine Initiative ergreifenden Männer bekommen haben, ist unser Führungsteam rein weiblich. Und somit ist mein kleiner Bericht für heute beendet

Liebe Grüsse

Danke für die Kommentare

PS: Ich darf die Maulende Myrte spielen :-D

Montag, 8. Dezember 2014

Montag... immer wieder Montag

Jede Woche aufs neue steht der Montag wieder an und ich frage mich, muss das schon wieder sein? 

Besonders heute freute ich mich gar nicht auf den Unterricht. Warum? Nun ja, es gab am Nachmittag eine mündliche Prüfung und diese fand auch noch vor der ganzen Klasse statt. 50 Augenpaare, die dich aufmerksam beobachteten. Kein tolles Gefühl, aber wenigstens war es nicht so schwer. Für die meisten jedenfalls...

In der Kulturstunde nahmen wir die Geschichte der Universität und ihres Gründers durch. Das Leben Nijima Hardy Joseph wurde sogar als Manga herausgebracht. Falls sich jemand dafür interessiert, es ist auch auf Englisch erhältlich. Später bekamen wir eine Führung durch die Universität. Wir waren allerdings einstimmig der Meinung, dass eine Führung in der ersten Woche besser gewesen wäre. Nach 2 1/2 Monaten, wo wir das Areal schon in- und auswendig kennen, machte es wenig Sinn.

Liebe Grüsse vom Montag

Danke für die Kommentare

Montag, 17. November 2014

Zen-Meditation

Am Montagnachmittag haben wir immer eine ganz besondere Stunde, die Kulturstunde. In ihr lernen wir die japanischen Eigenarten ein wenig besser kennen und können sie miterleben. Heute kam uns ein buddhistischer Mönch besuchen. Als er jünger war reiste er durch die ganze Welt um zenbuddhistische Klöster zu besuchen. Scheinbar war er eine Zeit lang auch in Deutschland, da er zu Beginn mit mir ein paar Wörter auf deutsch gewechselt hat. Heute ist er ein Vorsteher einer "Klostergemeinde", wenn man das so nennen kann und hat sich dazu bereit erklärt, uns unwissenden Studenten einen Einblick in seine Welt zu gewähren.

Zuerst wurde uns etwas über die Philosophie hinter dem Zenbuddhismus beigebracht. Wir beschäftigten uns dabei besonders mit den Fragen, woher kommen wir und wohin gehen wir. Damit meinte er aber nicht, welches unser Land ist, sondern vielmehr, wo ich war vor meiner Geburt oder meiner Zeugung. Diese Frage war für ihn um einiges wichtiger, als wohin wir nach unserem Tod gehen. Woher kommen wir?

Nachdem unsere Köpfe vom vielen Nachdenken gebrummt haben, ging es zum praktischen Teil der Stunde: Der Zen-Meditation. Ich muss sagen, AUA... sitzen kann so weh tun. Wir mussten 2 x 15min im Lotussitz still vor uns hinmeditieren, danach spürte ich meine Beine sowie meinen Rücken nicht mehr. Zur Auflockerung konnte man sich mit einem Stecken auf den Rücken schlagen lassen. Der Mönch nannte diese Tat eine "Begrüssung" und sie solle auch gar nicht weh tun. Ich war ziemlich skeptisch und liess meine Finger davon. Zum Glück, denn scheinbar war es nicht so schmerzfrei, wie gesagt wurde. Die armen (freiwilligen) Opfer.

Liebe Grüsse aus den Anfängen meiner Erleuchtung :-/

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Dienstag, 11. November 2014

Teezeremonie im Klassenzimmer

Die Kulturklasse am Montag ist wirklich etwas Besonderes. Vor zwei Wochen ging es zu einem Aikido-Dojo und heute brachte man uns die Anstandsregeln bei der Teezeremonie bei, dazu gestalteten wir das Schulzimmer zum Teeraum um.

Bevor wir aber mit der Praktik begannen, bekamen wir ausführlich die Geschichte und die Theorie hinter der Teezeremonie erklärt. Die Teezeremonie ist wie das jap. Bogenschiessen, der jap, Schwertkunst und jap. Schriftkunst aus dem Zenbuddhismus entstanden und stellt eine Form der Meditation dar. Aus diesem Grund ist ihr Ablauf auch streng durchstrukturiert und selbst der Gast, muss ganz bestimmten Regeln folgen. Zum Beispiel ist ganz genau festgelegt, wie der Gast seine Stäbchen zu halten hat oder auf welche Art der Tee zu trinken ist. Man erwartete zum Glück nicht, dass wir nach einem halbstündigen Crashkurs alles perfekt konnten.

Schlussendlich konnten nur 8 Personen die Teekunst wirklich miterleben. Ich gehörte natürlich dazu. Mit Hilfe der japanischen Studenten gelang es uns sogar korrekt durch das Verhaltens-Labyrinth der Teezeremonie. Wir bekamen sehr heissen, bitteren Matcha-Tee zu trinken. Der Tee war leuchtend grün, was mir ein bisschen das Gefühl gab, Gift zu trinken. Trotz Farbe, verbrannten Fingern und schmerzenden Beinen (15 min Seiza sitzen... aua) war der Tee und insbesonderem die dazugehörigen Süssigkeiten lecker!

Gift grüne Grüsse von der verschleckten Studentin

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Dienstag, 28. Oktober 2014

Aikido

Gestern gingen wir mit der Japanischen-Kultur-Klasse zum Aikido. Das Dojo befand sich in einem shintoistischem Tempel, circa 15 Minuten von dem Imadegawa-Campus entfernt. Ich war allerdings etwas überrascht, denn anstatt japanischen Aikido-Meistern trafen wir auf einen Amerikaner und einen Engländer. Da die beiden aber perfekt Japanisch sprachen, fand der Unterricht auch in dieser Sprache statt.

Aikido ist kein Sport und wird generell nicht um den Kampfeswillen praktiziert. Vom Zusehen alleine konnte ich dennoch keinen Unterschied zu anderen Kampfsportarten erkennen. Wir durften selbst ein paar Griffe und Kniffe ausprobieren, stellten uns dabei aber nicht wirklich geschickt an. Spass machte es trotzdem :-)

Zum Schluss gab es noch eine Vorführung von den beiden Lehrern. Drei Dinge blieben mir besonders in Erinnerung:
1. Der Jüngere lag am Boden, stand auf und lag wieder am Boden (circa 15 Mal in einer Minute).
2. Es war extrem laut.
3. Es sah extrem schmerzhaft aus (die Hälfte der Zeit konnte ich nicht hinsehen).

Wo bitte schön ist DAS friedfertig?!

Liebe Grüsse aus dem kalten Kyoto

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Montag, 20. Oktober 2014

Den ganzen Tag Unterricht

Heute war ein anstrengender Tag. Zum ersten Mal hatte ich an einem Montag den ganzen Tag Schule. Die letzten beiden fielen ja wegen den Taifunen aus. Die Lektionen selber waren nicht schlimm und dank den japanischen Volontiers war der Nachmittag sogar sehr spannend. Meine körperliche Verfassung war eher etwas mühsam. Jeder Muskel tat mir weh und meine Hände waren unbrauchbar :-(


Freitag, 10. Oktober 2014

Free Food, Free Drinks :)

Zusammen mit meinen Mitbewohnern ging ich diesen Abend zur Begrüssungsparty der Austauschstudenten auf dem Unigelände. Es war kein formeller Anlass, aber man versprach uns gratis Essen und Trinken. Es ist zwar eine Schande, dies eingestehen zu müssen, aber es ist das perfekte Lockmittel für Studenten. 

Ohne Blödsinn geht es nicht :)
Auf dem Weg zur Party!!
Man hatte sich wirklich Mühe mit der Dekoration gegeben und das Essen war ein wahrer Augenschmaus. Von Fisch zu Fleisch, von Früchten zu Süssem, es hatte für jeden etwas. Ich vergriff mich hauptsächlich von den Früchten. Süsses gab es natürlich auch, aber ich war dennoch so gnädig mich für die anderen Studenten zurückzuhalten.

Nach zwei Stunden Gespräche führen, sich amüsieren und sich den Magen vollstopfen war ich müde und ging zurück ins Wohnheim. Auch wenn mir solche Anlässe immer wieder Spass machen, merke ich, dass ich nicht für so etwas geschaffen bin. Zu viele Menschen auf zu engem Raum...

 Liebe Grüsse von der Party

Danke für die Kommentare

Gegessen wird im Stehen, die Teller auf der Hand

Süsses, der (Alb)Traum jedes Mädchens

Mega herziges Tierbisquit

Unser Gourmetbuffet

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Prüfungen

Am Dienstag und Mittwoch hatte ich meine ersten Prüfungen. Hier die Resultate :-)

Sorry für die schlechte Bildqualität.

Grammatikprüfung: 96/100 Punkte


Kanjiprüfung 20/20 Punkten

Dienstag, 7. Oktober 2014

Die erste Schulwoche: Tag 5 :-)

Die Lehrerin für den Dienstag: Tsukiyama Kaori. Anders als die bisherigen Lehrerinnen wirkt ihr Unterricht chaotisch und unorganisiert. Sie benutzt keine Powerpoint und ihre Schrift ist nur schwer lesbar, dennoch hat sie interessante Ideen und Spiele auf Lager. Bei ihr hatten wir heute unsere erste Grammatikprüfung. Die Prüfung bestand aus 4 Seiten und umfasste den Stoff der letzten Woche. Für mich sehr einfach (hoffentlich habe ich keine Flüchtigkeitsfehler gemacht), aber die Schwächeren in der Klasse hatten ein wenig Mühe.

Am Nachmittag hatte ich meine erste in Englisch gehaltene Stunde. Es handelt sich hierbei um ein ethnologisches Modul namens "Diversions of Indentiy in Society". Heute sind um die 70 Personen zum Unterricht erschienen, aber nach dem Professor, ziehen nur etwa 15 den Kurs bis zum Schluss durch. Der Grund dafür wäre, der grosse Aufwand der mit dem Unterricht verbunden ist. Trotzdem werde ich mich voll und ganz diesem Fach widmen, indem es darum geht, wie man mit Hilfe von Identität internationale Konflikte unterbinden kann.

Nun ist die erste Schulwoche um. Ich bin gespannt, wie mein Semester weiterhin verlaufen wird und werde euch natürlich auf dem Laufenden halten,

Liebe Grüsse aus Kyoto

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Montag, 6. Oktober 2014

Die erste Schulwoche: Tag 4 ;-)

Der Start in die neue Woche verlief etwas rumpelig. Vom Sonntag auf den Montag erreichte uns ein Taifun. Kyoto rief für die Nacht sowie den darauffolgenden Morgen Sturmwarnungen aus, was dazu führte, dass meine ersten beiden Lektionen ausfielen. Dabei trat die Sonne bereits um 9 Uhr wieder hinter den Wolken hervor. Naja, gut für die Amerikaner in meiner Klasse, schlecht für mich.

Zum Glück fand der Nachmittagsunterricht statt. In der ersten Lektion, Japanese Language A, werden wir in diesem Halbjahr nützliche Gesprächsformen für den Alltag kennen lernen. Heute ging es zum Beispiel darum, uns selbst vorzustellen und andere nach ihrem Leben auszufragen. Smalltalk. Sehr hilfreich ist die Anwesenheit japanischer Studenten, die uns als Gesprächspartner zu Verfügung stehen. Wir lernen also einerseits einfache Sätze für unser tägliches Leben und andererseits wird uns die Möglichkeit geboten, mit Japanern Kontakte zu knüpfen.

In Japanese Culture A behandeln wir die traditionelle und zeitgenössische japanische Kultur. Dieses Modul wird ebenfalls von japanischen Studenten begleitet. Die heutige Lektion stand ganz im Zeichen des Shintos und der Mythologie. Der Unterricht ist sehr einfach gehalten und soll zum Mitmachen anregen. So werden wir nicht nur theoretisch mit der Kultur konfrontiert, sondern auch praktisch. AIKIDO, ICH KOMME!

Liebe Grüsse aus dem wieder sonnigem Kyoto

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Die Sonne bahnt sich ihren Weg durch die Wolken. Wo ist der Taifun?

Sonntag, 5. Oktober 2014

Convocation Ceremony

Am Samstagmorgen fand die Convocation Ceremony der Doshisha Universität statt. Zwei langweilige Stunden, für die man sich herausputzen musste. Dieser Anlass war allein für die neuen Austauschstudenten (etwa 200) und war vollgestopft mit Reden vom Schuldirektor sowie anderen hochstehenden Positionen. Die Ansprachen wurden zuerst in Japanisch und danach in Englisch vorgetragen. Mit anderen Worten mir wurde wieder einmal vor Augen geführt, wie schlecht das Englisch von Japanern war, selbst in hohen Positionen.

Der grösste Schock war allerdings die enorme Präsenz des Christentums. Zurückzuführen ist dies auf den Gründer Joseph Hardy Neesima, der 200 Jahre zuvor in Amerika zum Christentum übergetreten ist. Mir war zwar bewusst, dass die Doshisha Universität religiös veranlagt war, schliesslich haben wir eine Kirche und eine Kapelle auf dem Schulgelände, Ich wurde trotzdem ziemlich überrumpelt...

Zu Beginn wurden wir von einem japanischen Pfarrer begrüsst. Dieser segnete uns und begann Psalme zu verlesen. Auch das normale Programm war gespickt mit christlichen Anspielungen und ich weiss nicht, wann ich das letzte Mal so viel das Wort "Amen" vernommen habe. Schlussendlich hatte ich mehr das Gefühl in einem Gottesdienst zu sitzen, als an einem universitären Anlass. Merkwürdig.

Liebe Grüsse von der überraschten und verwirrten Studentin

Danke für die Kommentare

Wir alle in der besten Kleidung, die wir mitgebracht haben.



Freitag, 3. Oktober 2014

Die erste Schulwoche: Tag 3 :-)

Kitamura Azuko, meine Lehrerin für den Freitag. Wohnt in Kobe und verbringt täglich 320 Minuten im Zug nach Kyoto und zurück. Sie ist bis jetzt die jüngste Lehrerin und spricht relativ gut englisch (Der Kurs ist trotzdem rein japanisch). Ihr Unterrichtsstil ist nicht sehr interaktiv. Allerdings folgt sie nicht nur stur dem Lernplan, sondern beredet mit uns auch aktuelle Themen wie den Ontake-Vulkanausbruch und den herannahenden Taifun :-)

Für uns Studenten ist besonders die Stärke des Taifuns von Interesse, da dies entscheidet, ob wir den Montag freibekommen. Anders als die Amerikaner in meiner Klasse fände ich den Ausfall nicht wünschenswert. Den Taifun aber schon ;-)

Mehr zum Thema Ontake-Vulkanausbruch hier

Liebe Grüsse von der strebsamen Studentin

Danke für die Kommentare

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Die erste Schulwoche: Tag 2 :-)

Heute lernte ich meine Level-Koordinatorin und Lehrerin für den Donnerstag kennen, Takagishi Masako-san. Ihr Unterricht geht sehr zügig voran. Aber durch Hilfsbereitschaft und gelegentlichen "BiiiinBooon" -Ausrufe (wenn man etwas richtig geraten hatte) bringt sie etwas Witz in die monotonen Lektionen.

Die Hausaufgaben für die japanisch Kurse sind nicht zu unterschätzen. Täglich bekommen wir neue Kanjis und japanische Wörter zum Lernen auf. Und als wäre das nicht genug, gibt es mehrere grammatikalische Übungsblätter dazu. Mit anderen Worten selbst ein freier Nachmittag wird nie so frei sein, wie man denkt. Im Moment ist der Lernstoff relativ simpel, somit ist der tägliche zeitliche Aufwand noch nicht so gross. Doch in einem Monat wird es schon sehr viel anders aussehen. ByeBye Freizeit...

Neben dem Unterricht gingen wir mit Takagishi-Sensei auch die Einrichtungen für selbstständiges Lernen besichtigen. Alles voller Hightech, wie man von den Japaner erwartet :-)

Auch wenn es nach Firmenräumen aussieht, all diese Anlagen werden nur von Studenten genutzt.
Konferenzraum.

Übungsräume für Präsentationen/Reden

Jaja... Universitäten sind im japanischen Sinne auch Firmen.

Laptops zum Auslehnen

Sehr futuristisch gestaltet
Liebe Grüsse aus Kyoto

Danke für die Kommentare :-)

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Die erste Schulwoche: Tag 1 :-)

Vor dem ersten Schultag ist man immer nervös. Man will nicht verschlafen und quält sich mit der Frage, wie es wohl sein wird. Das ist auch der Grund, warum man die Nacht davor nie gut schläft. Zu viele Gedanken und Sorgen.

Ich hatte heute von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr Unterricht. Die Lehrerin, Nakamura-Sensei, ist eine quirlige ältere Japanerin, die ihren Unterricht verständlich und einfach gestaltet. Sie wird uns immer am Mittwoch unterrichten. Hauptsächlich im Lesen japanischer Texte :) 

Meine Klasse besteht aus 7 Personen. Zwei von ihnen, eine Französin und eine Finnin, lernte ich bereits etwas näher kennen. Die Klasse ist zwar klein, macht aber einen tollen Eindruck. Wir werden sicher viel Spass miteinander haben.

Liebe Grüsse aus Kyoto :-) 

Danke für die Kommentare

In diesem Klassenzimmer werde ich mein erstes Semester verbringen. Vor der Tafel steht Nakamura-Sensei.

Die Finnin Ilona. Macht gerade ihren Master in Geologie und Chemie.

Erstes Mittagessen in der Mensa: Tamagoyaki, Süsse Kartoffeln, Udon-Suppe und Green Tea.

Sonntag, 21. September 2014

Prüfungen, Orientierungen und Resultate

Mittwoch, Donnerstag und Freitag. In diesem Zeitraum hatte ich meine ersten schulischen Leistungen zu erbringen. An viel kann ich mich eigentlich nicht mehr erinnern, ausser dass es stressig war. Am Mittwoch hatte ich meine schriftliche Prüfung, welche aus drei Teilen bestand. Ich konnte aufgrund meines Könnens und der Zeit jedoch nur Teil 1 lösen. Trotzdem war ich sehr zufrieden. Nach der Prüfung hatte wir unsere erste Orientierung. Ich habe nicht sehr viel verstanden, nur eines war klar, ich hatte in den nächsten beiden Tagen noch viel zu erledigen.

Donnerstag: An diesem Morgen hatten wir die mündliche Prüfung. Hier hätte ich mir keine Sorgen machen müssen. Die Fragen waren auf unser Sprachlevel zugeschnitten. Also relativ einfach. Danach ging ich zur International Student Lounge. Man hat uns mitgeteilt, dass Donnerstag und Freitag japanische Studenten für uns bereitgestellt werden, falls wir Hilfe mit Erledigungen bräuchten. Mit Shiho-san und Akane-san ging ich dann mein Bankkonto eröffnen, welches ich für das Jasso-Stipendium brauchte. Meine letzte Tat für diesen Tag war das Abgeben verschiedener Unterlagen beim CJLC-Office.

Freitag: Am Freitag bekamen wir schon die Resultate der Prüfungen. Ich bin in Level 2. Dort werden zuerst die Grundlagen repetiert und dann neues hinzugelernt. Für mich, die nun ein halbes Jahr Pause in Japanisch hatte, eine gute Startposition. An diesen Tag hatten wir zwei Orientierungen, in der ersten wurde uns beigebracht, wie wir unsere Kurse buchen können. In der zweiten ging es um den Verkehr und Selbstverteidigung der Frauen. Die anwesenden Polizisten waren alle sehr amüsant. In der ersten halben Stunden wurden wir in verschiedensten Sprachen begrüsst und danach glich das Ganze mehr einer Komödie als einer ernsthaften Erläuterung. Später musste ich mich dann wieder um administrative Dinge kümmern. Um mich kurz zu fassen: Fahrrad, Einzahlung und Jasso.

Liebe Grüsse aus Kyoto

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