Hallo zusammen!
In Kyoto ist mal wieder eine Taifunwarnung ausgerufen worden und dieses Mal soll es ein ziemlich starker sein ;-)
Sonntag, 12. Oktober 2014
Zu Besuch in Osaka
Die Fahrt von Kyoto nach Tanimachi 4-chome dauerte circa 1 Stunde. Zum Glück stieg ich in der ersten Haltestelle ein, denn bereits nach 2 weiteren Stationen war der Zug voll. Dennoch war die Fahrt sehr angenehm und selbst die Zeit verging dank Musik und einem gutem Buch im Flug. Manch einer von euch mag sich nun fragen, warum Tanimachi 4-chrome? Ganz einfach, Charlie hat es vorgeschlagen.
Wie ihr am Titel sicher schon erkannt habt, war ich in Osaka zu Besuch und machte zusammen mit Charlie die Stadt unsicher. Wie typische Touristen mal wieder... Nachdem wir uns an der Bahnstation fanden, ging es weiter zum Osaka-jo. Dieses gehört zu den berühmtesten japanischen Burgen und spielte in der Sengoku-Zeit eine entscheidende Rolle. Erbaut wurde sie (komplett aus Holz) 1583 von Toyotomi Hideyoshi. Aber die Anlage stand unter keinem guten Stern und musste über die Jahrhunderte immer wieder aufgebaut werden. Heute besteht die Burg zum grössten Teil aus Beton und hat dank den Sanierungen in den letzten Jahren sogar einen Aufzug. Wir beiden Verrückten fanden es allerdings besser, die 8 Stockwerke hochzuklettern...
Vom Aussichtspunkt des Turmes hat man einen guten Blick auf den umliegenden Park und die Stadt. Mit Charlies Kamera kann man sogar Superpaperazzi spielen. 60-fache Vergrösserung!! Wir konnten einem Mann im Park (hunderte Meter von uns entfernt) in Nahaufnahme dabei zusehen, wie er sich an seinem Hinterteil kratzte. Das ist wirklich unheimlich... 私もほしい
Bevor wir auf den Turm gingen, sahen wir uns eine Trommelshow auf dem Burgplatz an. Es war sehr beeindruckend. Man konnte die Vibration am ganzen Körper spüren. Sie schienen eine Szene aus einer Schlacht nachzuspielen und waren in voller Rüstung anwesend. Es gab auch eine Kindershow und WOW! Diese Genauigkeit und Kraft hätte ich von den kleinen Dingern nicht erwartet. Danach hatte ich das Gefühl eine riesige Portion Energie in mich aufgezogen zu haben, was ich gebrauchen konnte,,, für die 8 Stockwerke...
Wenn man mit mir unterwegs ist, muss man sich auf eines gefasst machen. HOCHZEITEN! Irgendwie ziehe ich Hochzeiten wie magisch an, denn in jeder Stadt stolpere ich mindestens über eine. In Osaka hatte ich sogar das Glück Zeugen von zwei Hochzeiten zu werden, eine traditionell japanische und eine westliche.
Um halb vier machten wir uns auf die Suche nach etwas Essbaren und fanden Rat in Charlies Japan-Reiseführer. Nicht weit von uns (2 Stationen entfernt) gab es ein kleines vegetarisches Restaurant namens Green Earth. Eine Seltenheit in Japan. Natürlich verirrten wir uns wieder einmal auf dem Weg dorthin, aber Japaner sind schliesslich nicht umsonst die hilfsbereitesten Menschen der Welt. Für mich war es ein tolles Gefühl in diesem Lokal zu sitzen, Ich musste mir keine Gedanken machen, wo überall Fleisch und Fisch drin, sondern konnte einfach nur mal essen. Was für eine Erleichterung ;)
So und das war mein aufregender erster Besuch in Osaka. Weitere werden folgen... ;p
Peace & Blümchen
Danke für die Kommentare
| Das erste was ich sah, als ich in Osaka ankam. Ein gigantischer Thunfisch... |
Wie ihr am Titel sicher schon erkannt habt, war ich in Osaka zu Besuch und machte zusammen mit Charlie die Stadt unsicher. Wie typische Touristen mal wieder... Nachdem wir uns an der Bahnstation fanden, ging es weiter zum Osaka-jo. Dieses gehört zu den berühmtesten japanischen Burgen und spielte in der Sengoku-Zeit eine entscheidende Rolle. Erbaut wurde sie (komplett aus Holz) 1583 von Toyotomi Hideyoshi. Aber die Anlage stand unter keinem guten Stern und musste über die Jahrhunderte immer wieder aufgebaut werden. Heute besteht die Burg zum grössten Teil aus Beton und hat dank den Sanierungen in den letzten Jahren sogar einen Aufzug. Wir beiden Verrückten fanden es allerdings besser, die 8 Stockwerke hochzuklettern...
| Der Turm der Burg |
| Der Äussere Burggraben mit Aussicht auf Osaka |
| Der Innere Bruggraben - wer einmal reinfällt kommt nie mehr heraus. |
Vom Aussichtspunkt des Turmes hat man einen guten Blick auf den umliegenden Park und die Stadt. Mit Charlies Kamera kann man sogar Superpaperazzi spielen. 60-fache Vergrösserung!! Wir konnten einem Mann im Park (hunderte Meter von uns entfernt) in Nahaufnahme dabei zusehen, wie er sich an seinem Hinterteil kratzte. Das ist wirklich unheimlich... 私もほしい
| In diesem Park kratze sich ein Mann am Hinterteil, als er dachte, er wäre unbeobachtet |
Bevor wir auf den Turm gingen, sahen wir uns eine Trommelshow auf dem Burgplatz an. Es war sehr beeindruckend. Man konnte die Vibration am ganzen Körper spüren. Sie schienen eine Szene aus einer Schlacht nachzuspielen und waren in voller Rüstung anwesend. Es gab auch eine Kindershow und WOW! Diese Genauigkeit und Kraft hätte ich von den kleinen Dingern nicht erwartet. Danach hatte ich das Gefühl eine riesige Portion Energie in mich aufgezogen zu haben, was ich gebrauchen konnte,,, für die 8 Stockwerke...
| Hochzeit Nr. 1 |
| Hochzeit Nr. 2 |
Um halb vier machten wir uns auf die Suche nach etwas Essbaren und fanden Rat in Charlies Japan-Reiseführer. Nicht weit von uns (2 Stationen entfernt) gab es ein kleines vegetarisches Restaurant namens Green Earth. Eine Seltenheit in Japan. Natürlich verirrten wir uns wieder einmal auf dem Weg dorthin, aber Japaner sind schliesslich nicht umsonst die hilfsbereitesten Menschen der Welt. Für mich war es ein tolles Gefühl in diesem Lokal zu sitzen, Ich musste mir keine Gedanken machen, wo überall Fleisch und Fisch drin, sondern konnte einfach nur mal essen. Was für eine Erleichterung ;)
| Mein leckeres, komplett VEGETARISCHES Abendessen. In der Tasse befand sich eine Kürbis-Tofusuppe. Lecker!! |
So und das war mein aufregender erster Besuch in Osaka. Weitere werden folgen... ;p
Peace & Blümchen
Danke für die Kommentare
| Charlie und ich im Burggarten! ByeBye! Bis zum nächsten Mal |
Freitag, 10. Oktober 2014
Free Food, Free Drinks :)
Zusammen mit meinen Mitbewohnern ging ich diesen Abend zur Begrüssungsparty der Austauschstudenten auf dem Unigelände. Es war kein formeller Anlass, aber man versprach uns gratis Essen und Trinken. Es ist zwar eine Schande, dies eingestehen zu müssen, aber es ist das perfekte Lockmittel für Studenten.
Liebe Grüsse von der Party
Danke für die Kommentare
| Ohne Blödsinn geht es nicht :) Auf dem Weg zur Party!! |
Man hatte sich wirklich Mühe mit der Dekoration gegeben und das Essen war ein wahrer Augenschmaus. Von Fisch zu Fleisch, von Früchten zu Süssem, es hatte für jeden etwas. Ich vergriff mich hauptsächlich von den Früchten. Süsses gab es natürlich auch, aber ich war dennoch so gnädig mich für die anderen Studenten zurückzuhalten.
Nach zwei Stunden Gespräche führen, sich amüsieren und sich den Magen vollstopfen war ich müde und ging zurück ins Wohnheim. Auch wenn mir solche Anlässe immer wieder Spass machen, merke ich, dass ich nicht für so etwas geschaffen bin. Zu viele Menschen auf zu engem Raum...
Liebe Grüsse von der Party
Danke für die Kommentare
| Gegessen wird im Stehen, die Teller auf der Hand |
| Süsses, der (Alb)Traum jedes Mädchens |
| Mega herziges Tierbisquit |
| Unser Gourmetbuffet |
Donnerstag, 9. Oktober 2014
Prüfungen
Am Dienstag und Mittwoch hatte ich meine ersten Prüfungen. Hier die Resultate :-)
Sorry für die schlechte Bildqualität.
Dienstag, 7. Oktober 2014
Die erste Schulwoche: Tag 5 :-)
Die Lehrerin für den Dienstag: Tsukiyama Kaori. Anders als die bisherigen Lehrerinnen wirkt ihr Unterricht chaotisch und unorganisiert. Sie benutzt keine Powerpoint und ihre Schrift ist nur schwer lesbar, dennoch hat sie interessante Ideen und Spiele auf Lager. Bei ihr hatten wir heute unsere erste Grammatikprüfung. Die Prüfung bestand aus 4 Seiten und umfasste den Stoff der letzten Woche. Für mich sehr einfach (hoffentlich habe ich keine Flüchtigkeitsfehler gemacht), aber die Schwächeren in der Klasse hatten ein wenig Mühe.
Am Nachmittag hatte ich meine erste in Englisch gehaltene Stunde. Es handelt sich hierbei um ein ethnologisches Modul namens "Diversions of Indentiy in Society". Heute sind um die 70 Personen zum Unterricht erschienen, aber nach dem Professor, ziehen nur etwa 15 den Kurs bis zum Schluss durch. Der Grund dafür wäre, der grosse Aufwand der mit dem Unterricht verbunden ist. Trotzdem werde ich mich voll und ganz diesem Fach widmen, indem es darum geht, wie man mit Hilfe von Identität internationale Konflikte unterbinden kann.
Nun ist die erste Schulwoche um. Ich bin gespannt, wie mein Semester weiterhin verlaufen wird und werde euch natürlich auf dem Laufenden halten,
Liebe Grüsse aus Kyoto
Danke für die Kommentare
Montag, 6. Oktober 2014
Die erste Schulwoche: Tag 4 ;-)
Der Start in die neue Woche verlief etwas rumpelig. Vom Sonntag auf den Montag erreichte uns ein Taifun. Kyoto rief für die Nacht sowie den darauffolgenden Morgen Sturmwarnungen aus, was dazu führte, dass meine ersten beiden Lektionen ausfielen. Dabei trat die Sonne bereits um 9 Uhr wieder hinter den Wolken hervor. Naja, gut für die Amerikaner in meiner Klasse, schlecht für mich.
Zum Glück fand der Nachmittagsunterricht statt. In der ersten Lektion, Japanese Language A, werden wir in diesem Halbjahr nützliche Gesprächsformen für den Alltag kennen lernen. Heute ging es zum Beispiel darum, uns selbst vorzustellen und andere nach ihrem Leben auszufragen. Smalltalk. Sehr hilfreich ist die Anwesenheit japanischer Studenten, die uns als Gesprächspartner zu Verfügung stehen. Wir lernen also einerseits einfache Sätze für unser tägliches Leben und andererseits wird uns die Möglichkeit geboten, mit Japanern Kontakte zu knüpfen.
In Japanese Culture A behandeln wir die traditionelle und zeitgenössische japanische Kultur. Dieses Modul wird ebenfalls von japanischen Studenten begleitet. Die heutige Lektion stand ganz im Zeichen des Shintos und der Mythologie. Der Unterricht ist sehr einfach gehalten und soll zum Mitmachen anregen. So werden wir nicht nur theoretisch mit der Kultur konfrontiert, sondern auch praktisch. AIKIDO, ICH KOMME!
Liebe Grüsse aus dem wieder sonnigem Kyoto
Danke für die Kommentare
Zum Glück fand der Nachmittagsunterricht statt. In der ersten Lektion, Japanese Language A, werden wir in diesem Halbjahr nützliche Gesprächsformen für den Alltag kennen lernen. Heute ging es zum Beispiel darum, uns selbst vorzustellen und andere nach ihrem Leben auszufragen. Smalltalk. Sehr hilfreich ist die Anwesenheit japanischer Studenten, die uns als Gesprächspartner zu Verfügung stehen. Wir lernen also einerseits einfache Sätze für unser tägliches Leben und andererseits wird uns die Möglichkeit geboten, mit Japanern Kontakte zu knüpfen.
In Japanese Culture A behandeln wir die traditionelle und zeitgenössische japanische Kultur. Dieses Modul wird ebenfalls von japanischen Studenten begleitet. Die heutige Lektion stand ganz im Zeichen des Shintos und der Mythologie. Der Unterricht ist sehr einfach gehalten und soll zum Mitmachen anregen. So werden wir nicht nur theoretisch mit der Kultur konfrontiert, sondern auch praktisch. AIKIDO, ICH KOMME!
Liebe Grüsse aus dem wieder sonnigem Kyoto
Danke für die Kommentare
| Die Sonne bahnt sich ihren Weg durch die Wolken. Wo ist der Taifun? |
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